
Fraser Island liegt direkt vor unserer Haustür, und erst nach knapp 4 Monaten bringen Bibi und ich es auf die Reihe sie zu erkunden. Mit einer Fläche von 1840 km² ist sie die größte Sandinsel der Welt.
Samstag morgen sind wir mit einer Fähre ca. 30 minuten von River Heads (Vorort von Hervey Bay) nach Wathumba Creek auf Fraser Island gefahren. Von dort aus sind wir mit unserer 'Fraser Explorer Tour' - Gruppe in einen Bus gestiegen und sind zu unserer ersten Aktivität gefahren. Das schöne an Fraser Island ist ihre natural beauty, trotz der vielen Touristen ist die Insel immernoch in einem super schönen Zustand. Es gibt auch keine Straßen, nur Sandwege und einen Highway am 75-mile beach.Er gilt als offizieller Highway, ist durch Fahrzeuge mit Allradantrieb befahrbar und dient zugleich als Flughafen für Kleinflugzeuge. Das Baden im Meer ist lebensgefährlich, da dort tückische Strömungen herrschen, die Gewässer sehr schnell tief werden und Haie in dem Gebiet leben.
Nunja, unsere erste Aktivtät war ein rainforest walk. Wir sind durchs Gebüsch gewandert und ich muss sagen, es war echt interessant. Dann war auch schon lunch time und wir sind zu unserem Resort zum Mittagsessen gefahren. Nachm lunch gings dann weiter zum 75-mile beach. Mit 100 km/h sind wir am Strand langgefahren. Ich hatte noch nie so eine wunderbare Aussicht beim Bus fahren, man fuhr ja wirklich 1 m am Meer entlang. Nach ca. 10 minuten hielten wir und wer mochte konnte mit einem der Kleinflugzeuge von oben die Insel erkunden. Leider war das nicht im Programm mitenthalten, aber sowas lassen bibi und ich uns ja nicht entgehen. Die 70 Dollar haben sich auch echt gelohnt, man hatte einen beeindruckenden Blick auf die riesige Insel. Zurück im Bus gings dann weiter zum indian head. Dort fing es doch tatsächlich an zu regnen. Das kann doch nicht angehen, jeden Tag wünsche ich mir Regen, und genau dann wenn Bibi und ich schöne Bilder in der Sonne machen wollen, fängt es an zu regnen. Da stimmt doch was nicht. Naja, aufjedenfall sind wir dann alle die glitschigen Felsen zum Aussichtspunkt vom indian head raufgestiegen und haben bilder im regen gemacht.
Danach sind wir weiter zum wrack der maheno gefahren. Im Jahr 1935 lief an der Ostküste der Insel der ehemalige Luxusliner S.S. Maheno während eines für die Jahreszeit untypischen Zyklon auf Grund. Die Maheno sollte in Japan verschrottet werden und wurde dazu von einem kleineren Schiff gezogen. Um den Strömungswiderstand zu verringern, hatte man der Maheno Schrauben und Ruder ausgebaut, wodurch sie in dem Sturm nicht mehr selbst manövrieren konnte. Versuche, das gestrandete Schiff loszubekommen, scheiterten.
Die Nacht haben wir im Eurong Beach Resort verbracht und am nächsten morgen gings gleich weiter zum Lake Wabby, einer der 200 fresh water Seen.
Lake Wabby ist der tiefste See auf der Insel. Er ist auf einer Seite von einer steilen
Sanddüne begrenzt. Man erreicht den See über einen rund 45 minütigen Fußweg vom Strand, der mich fast umgebracht hätte. Im Ernst, es war so anstrengend diesen Weg in der Hitze zulaufen, ich dachte das wäre mein Ende. Aber als wir dann endlich ankamen, bin ich erstmal baden gegangen zwischen riesigen Fischen und es war erfrischend schön. Nur leider mussten wir nach einer Stunde aufenthalt diesen schrecklichen Sandweg wieder zurück zum Bus laufen.
Zum Glück konnte ich mich bei einer Stunde Busfahrt zum Lake McKenzie gut erholen.
Er ist der bekannteste See der Insel. Sein kristallenes, türkisfarbenes Wasser und sein weißer Sand verwandeln ihn in einen paradiesischen Ort. Er ist in Wirklichkeit noch schöner als auf den Postkarten. Ich war und bin immernoch ziemlich beeindruckt von diesem See.
Leider ging es dann auch schon zurück zur Fähre. Ich hatte ein unendlich schönes Wochenende auf der schönsten Insel der Welt.
now i'm looking foward to ..
- vielleicht nächstes wochenende Cairns
- 19.11. New Moon Premiere
- 20.11. after graduation PARTY
- 27.11. SCHULENDE - SOMMERFERIEN
- 30.11. EQI Southern Safari Tour mit Christian und Egil für 2 Wochen

