Dienstag, 10. November 2009

Fraser Island


Fraser Island liegt direkt vor unserer Haustür, und erst nach knapp 4 Monaten bringen Bibi und ich es auf die Reihe sie zu erkunden. Mit einer Fläche von 1840 km² ist sie die größte Sandinsel der Welt.

Samstag morgen sind wir mit einer Fähre ca. 30 minuten von River Heads (Vorort von Hervey Bay) nach Wathumba Creek auf Fraser Island gefahren. Von dort aus sind wir mit unserer 'Fraser Explorer Tour' - Gruppe in einen Bus gestiegen und sind zu unserer ersten Aktivität gefahren. Das schöne an Fraser Island ist ihre natural beauty, trotz der vielen Touristen ist die Insel immernoch in einem super schönen Zustand. Es gibt auch keine Straßen, nur Sandwege und einen Highway am 75-mile beach.Er gilt als offizieller Highway, ist durch Fahrzeuge mit Allradantrieb befahrbar und dient zugleich als Flughafen für Kleinflugzeuge. Das Baden im Meer ist lebensgefährlich, da dort tückische Strömungen herrschen, die Gewässer sehr schnell tief werden und Haie in dem Gebiet leben.
Nunja, unsere erste Aktivtät war ein rainforest walk. Wir sind durchs Gebüsch gewandert und ich muss sagen, es war echt interessant. Dann war auch schon lunch time und wir sind zu unserem Resort zum Mittagsessen gefahren. Nachm lunch gings dann weiter zum 75-mile beach. Mit 100 km/h sind wir am Strand langgefahren. Ich hatte noch nie so eine wunderbare Aussicht beim Bus fahren, man fuhr ja wirklich 1 m am Meer entlang. Nach ca. 10 minuten hielten wir und wer mochte konnte mit einem der Kleinflugzeuge von oben die Insel erkunden. Leider war das nicht im Programm mitenthalten, aber sowas lassen bibi und ich uns ja nicht entgehen. Die 70 Dollar haben sich auch echt gelohnt, man hatte einen beeindruckenden Blick auf die riesige Insel. Zurück im Bus gings dann weiter zum indian head. Dort fing es doch tatsächlich an zu regnen. Das kann doch nicht angehen, jeden Tag wünsche ich mir Regen, und genau dann wenn Bibi und ich schöne Bilder in der Sonne machen wollen, fängt es an zu regnen. Da stimmt doch was nicht. Naja, aufjedenfall sind wir dann alle die glitschigen Felsen zum Aussichtspunkt vom indian head raufgestiegen und haben bilder im regen gemacht.
Danach sind wir weiter zum wrack der maheno gefahren. Im Jahr 1935 lief an der Ostküste der Insel der ehemalige Luxusliner S.S. Maheno während eines für die Jahreszeit untypischen Zyklon auf Grund. Die Maheno sollte in Japan verschrottet werden und wurde dazu von einem kleineren Schiff gezogen. Um den Strömungswiderstand zu verringern, hatte man der Maheno Schrauben und Ruder ausgebaut, wodurch sie in dem Sturm nicht mehr selbst manövrieren konnte. Versuche, das gestrandete Schiff loszubekommen, scheiterten.
Die Nacht haben wir im Eurong Beach Resort verbracht und am nächsten morgen gings gleich weiter zum Lake Wabby, einer der 200 fresh water Seen.
Lake Wabby ist der tiefste See auf der Insel. Er ist auf einer Seite von einer steilen
Sanddüne begrenzt. Man erreicht den See über einen rund 45 minütigen Fußweg vom Strand, der mich fast umgebracht hätte. Im Ernst, es war so anstrengend diesen Weg in der Hitze zulaufen, ich dachte das wäre mein Ende. Aber als wir dann endlich ankamen, bin ich erstmal baden gegangen zwischen riesigen Fischen und es war erfrischend schön. Nur leider mussten wir nach einer Stunde aufenthalt diesen schrecklichen Sandweg wieder zurück zum Bus laufen.
Zum Glück konnte ich mich bei einer Stunde Busfahrt zum Lake McKenzie gut erholen.
Er ist der bekannteste See der Insel. Sein kristallenes, türkisfarbenes Wasser und sein weißer Sand verwandeln ihn in einen paradiesischen Ort. Er ist in Wirklichkeit noch schöner als auf den Postkarten. Ich war und bin immernoch ziemlich beeindruckt von diesem See.
Leider ging es dann auch schon zurück zur Fähre. Ich hatte ein unendlich schönes Wochenende auf der schönsten Insel der Welt.

now i'm looking foward to ..
- vielleicht nächstes wochenende Cairns
- 19.11. New Moon Premiere
- 20.11. after graduation PARTY
- 27.11. SCHULENDE - SOMMERFERIEN
- 30.11. EQI Southern Safari Tour mit Christian und Egil für 2 Wochen

Sonntag, 8. November 2009

R.I.P. Hannah Hinrichsen


Ich war wirklich sehr geschockt als ich die schreckliche Nachricht heute von meiner Mutter erfahren habe. Hannah Hinrichsen war eine deutsche Austauschschülerin von Youth For Understanding und hat ihr Austauschjahr in South Carolina in den USA verbracht. Hannah ist am 27. Oktober, einem Mittwoch, in ihrem Schlaf gestorben. Ihre Gastmutter hat sie tot aufgefunden. Woran Hannah gestorben ist, ist derzeit noch unbekannt. Es muss schrecklich für die Gastfamilie sein, aber auch besonders für ihre Familie in Deutschland, die sie sich noch nicht mal von ihr verabschieden konnten.
Ich habe Hannah bei meinen ersten Vorbereitungen für mein Auslandsaufenhalt kennegelernt. Wir hatten uns beide bei YFU für ein Stipendium beworben, kamen in die engere Auswahl und haben uns dann in Rendsburg beim Vorsprechen vor YFU kennengelernt. Sie war ein sehr offenes, nettes Mädchen. Sie war immer am lachen und ich mochte sie sofort. Auch nach unserem einem Treffen sind wir in Kontakt geblieben. Wir haben uns öfters ausgetauscht, wie es ihr in South Carolina und mir in Australien ergeht. Das letzte mal habe ich ein paar Tage vor ihrem unerwartetem Tod geschrieben.
Ruhe in Frieden Hannah <3

Donnerstag, 5. November 2009

Lady Elliot Island


Am Samstag, den 31. Oktober haben wir deutschen Internationals endlich unseren langersehnten Trip zur Lady Elliot Island im Great Barrier Reef gemacht.
Es ging los vom Flughafen in Hervey Bay (ich finde es immernoch erstaunlich dass hervey bay einen flughafen hat) mit einem kleinen Proppelerflugzeit. Nach einer halben Stunden Flug sahen wir dann auch schon die Insel. Die insel war nicht ganz so grün und wunderbar wie wir sie uns vorgestellt hatten, aber sie war trotzdem immernoch beeindruckend und schön. Nach der landung wurden wir gleich von einem mitarbeiter des Lady Elliot Resorts rumgeführt und bekamen einen Cocktail. Der tag find also super an. Dann gings auch schon gleich weiter mit Schnorchelsachen ausleihen, schnorchel kurs machen und dann ab auf ein Glasboot, so dass man all die Korallen schon gleich vom Boot aus sehen konnte. Nach ein bisschen Marine-Kunde konnte wir dann vom Boot aus schnorcheln gehen. Von den Korallen war ich allerdings ein bisschen enttäuscht, sie waren nicht wirklich bunt, sondern eher braun und langweilig. Dafür habe ich aber ganz viele interessante Fischarten sehen können und sogar einen kleine Hai. Das beste war aber immernoch die riesen Schildkröte an die man sich hängen konnte und mitgezogen wurde. Nach dem schnorcheln gab es im resort lunch. Vollgefressen am buffet, haben wir uns dann zurück an strand gelegt und sind kurze zeit später wieder schnorcheln gegangen. Eigentlich haben wir unseren ganzen tag nur mit schnorcheln und essen verbracht, dann sind wir auch schon wieder zurück geflogen. Der trip hat sich aber aufjedenfall gelohnt und ich kann nur jedem empfehlen irgendwann mal im Great Barrier Reef schnorcheln zu gehen.

Am wochenende fraser island mit bibi :)

Dienstag, 3. November 2009

Leadership Camp - Sunshine Coast


3 tage year 11 leadershipcamp an der sunshine coast, es war anstrengend aber ziemlich super!

Am 28.10. mussten alle wieder pünktlich um 5.30 uhr an der schule stehen um dann mit dem bus zur sunshine coast zu fahren. nach der ankunft gabs dann erstmal einen kleinen snack und dann ging es auch direkt los. nach nerven aufreibenden, komischen kinderspielchen, wurden wir in 3 gruppen eingeteilt. Ich war in Gruppe 3 und meine erste Aktivität war es an Strand zu gehen und zu baden. Hört sich ja eigentlich gar nicht so schlecht an, nur leider hatten die Lehrer keine ahnung wie man von unserem camp zum strand findet. nach einer stunden berg auf und ab laufen kamen wir dann in der mittagshitze am strand an. baden war pflicht. wir hatten riesige wellen und eine ziemlich starke strömung. eigentlich dachte ich, ich wär viel gewohnt von sylt, aber das da war echt ganz schön anstrengend. Nachm baden durften wir auch nicht lange verschnaufen, nein, es ging gleich wieder zurück zum mittagessen. es gab hamburger, die man sich selber zusammenstellen konnte. danach kamen wir immernoch nicht zum sachen auspacken. es ging sofort weiter zur nächsten aktivität - flying fox. hörte sich echt gut an, war dann, aber nur eine seilbahn die vom berg ins tal führt. Abends vorm essen konnten wir dann alle unsere bette beziehen, alle mädchen waren zusammen in einer riesigen halle und die betten waren grausam. Eigentlich hatte ich erwartet, dass wir nachm abendessen freizeit bekommen würden, aber da hab ich mich wohl getäuscht. Bis 22 uhr mussten wir teamspiele spielen und erst dann wurden wir entlassen und durften ins bett gehen.
am nächsten morgen um 7 uhr frühstück, dann wieder gruppen aktivität: von einem 6 m hohen baumstamm springen. war ganz spannend aber nicht zu spektakulär. nachm lunch hatten wir dann freizeit um unsere kleider für den ball zu basteln. motto: garbagebag-ball. Also saßen bibi und ich tatsächlich diese 3 stunden da und haben uns aus müllsäcken ein kleid gebastelt. die arbeit hat sich auch echt gelohnt, wir sahen ziemlich gut aus. nach vielen fotos am abend, musste sich jeder einen partner suchen und zum dinner gehen. am eingang wurden denn von jedem paar ein bild gemacht. mein partner war natürlich bibi, wir sind ja unzertrennlich, außerdem gabs eh nicht genug männer. komischerweise haben wir dann in unseren kleidern nur gegessen, dann mussten wir sie ausziehen und zur abend-aktivität gehen. Da haben wir verschieden Bush-tänze gelernt, und ich muss sagen es war echt witzig, nur ziemlich anstrengend, und abends um 23 uhr mussten dann nochmal alle duschen.
Nach einer weiteren unbequemen nacht haben wir nachm frühstück unsere sachen gepackt und sind für die letzte aktivität zu einem see gefahren wo man wasserski/wakerboard/kneeboard fahren konnte. Das war mit abstand die beste aktion vom ganzen camp. ich hab alles ausprobiert und es hat auch alles ganz gut geklappt. Mittags sind wir dann alle nach hervey bay zurück gefahren. :)